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Aktuelle Gesundheitsthemen

Das Gedächtnis: Lernen, Merken, Vergessen

„Wir sind, was wir erinnern“ sagt der US-Hirnforscher Professor Dr. Eric Kandel. Besser lässt sich die Bedeutung des Gedächtnisses für den Einzelnen kaum ausdrücken. Doch wie funktioniert es und warum ist es so wichtig, vieles wieder vergessen zu können? Das und mehr in der aktuellen Ausgabe des Apotheken Magazins.


> Mehr darüber lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der "Neue Apotheken Illustrierte"



 

Folgende Beiträge dieser Ausgabe
können Sie online lesen:

 



 

Mit Insulin auf die Piste

uch wer seinen Diabetes mit Insulin therapiert, kann jeden Wintersport betreiben, den er möchte. Wichtig ist die entsprechende Therapieanpassung. In der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten Diabetes extra gibt Diabetesberaterin Ulrike Thurm dazu wertvolle Tipps.  

 

Bevor man im Winter auf die Bretter steigt und generell vor dem Start einer neuen Sportart empfiehlt Thurm, sich zu fragen, wann die letzte Diabetes-Schulung war und ob man sich in Sachen Therapieanpassung fit fühlt. Zusätzlich empfiehlt die Fachfrau, sich vom Arzt durchchecken zu lassen, inklusive Belastungs-EKG und Untersuchungen, die im Rahmen des DMP möglich sind.  

 

Sport im Winter hat insofern Besonderheiten, dass „die Kälte nochmal mehr Energie fordert. Der zu erwartende Blutzuckerabfall wird deutlicher ausfallen als bei angenehmen 25 Grad Celsius. Menschen, die ihren Diabetes mit Insulin behanden, sollten daher immer mit erhöhten Werten in die körperliche Aktivität gehen. Etwa mit 150 bis 180 mg/dl und steigender Glukosetendenz. Das lässt sich bei modernen Geräten zur kontinuierlichen Glukosemessung gut ablesen. Mit diesen fällt es auch deutlich leichter, regelmäßig den Glukosewert zu checken. „Ich empfehle, dies bei anstrengenden Sportarten wie Skilanglauf, Skitouren oder ambitioniertem Abfahrtslauf etwa alle 20 Minuten zu tun“, sagt Thurm. 

 

Ansonsten gilt es, sein Insulin und die erforderlichen Messutensilien vor der Kälte zu schützen. „Am besten alles körpernah in der Innentasche der Winterjacke tragen. Wenn Insulin einfriert, nimmt es Schaden, ohne dass man das danach erkennen kann. Und auch die Messgeräte eignen sich nicht für Minustemperaturen. Ich empfehle, den Blutzucker immer im Warmen zu bestimmen. Auch die Sensoren eines kontinuierlichen Messgerätes bedeckt man besser gut. Außerdem gilt es, immer flüssige Kohlenhydrate dabei zu haben. „Ich empfehle, dass man wie alle anderen Sportler auch, regelmäßig Kohlenhydrate zuführt – etwa 10 bis 20 Gramm alle 20 bis 30 Minuten. Das geht beispielsweise mit gezuckertem Tee.“ Thurm empfiehlt für eine drohende Unterzuckerung immer Not-BE in Form von flüssigen Traubenzuckerpräparaten mitzunehmen.  

 

Nach dem Sport – vor allem in der Nacht – besteht erhöhte Gefahr einer Unterzuckerung. „Um eine Unterzuckerung zu vermeiden, unbedingt die Basalrate oder das Verzögerungsinsulin zur Nacht sowie eventuell das Mahlzeiteninsulin reduzieren und mit etwas erhöhten Werten ins Bett gehen. Der Auffülleffekt kann sich übrigens vier bis 24 Stunden hinziehen, sodass man auch am nächsten Tag in der Regel weniger Insulin braucht“, rät Thurm.  

 

> Mehr darüber lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der "Neue Apotheken Illustrierte"



 

 

 
Neue Apotheken Illustrierte

 

 

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Ausgabe vom 15. Januar 2021:
 

 

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